Über das Projekt
Für wirtschaftlichen Erfolg benötigen Unternehmen die Expertise ihrer Fachkräfte. Diese gilt es zu fördern und – in Zeiten des Fachkräftemangels – zu halten und zu aktivieren. Zum einen geht es darum, vorhandenes Wissen zu halten, z. B. nach der Elternzeit. Zum anderen stehen Unternehmen im stärker werdenden Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte.
Es gilt also, noch attraktiver zu werden. Ein wichtiger Aspekt dabei ist immer mehr die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und ein gutes Arbeitsumfeld. Dazu müssen Unternehmen geeignete Strukturen schaffen und im Alltag leben.
Hier setzt das Projekt “MitarbeiterPotenziale Aktiv” an. Gemeinsam mit verschiedenen Teilnehmerunternehmen aus unterschiedlichen Branchen werden ganz praktisch Strukturen konzipiert und umgesetzt. Die Ergebnisse, Vorgehensweisen und Werkzeuge werden in einem Leitfaden veröffentlicht, welcher voraussichtlich Ende 2013 erscheint. Bis dahin können Sie sich in diesem Portal über Zwischenergebnisse, Neuigkeiten und praktische Tools und Methoden informieren.
Themenfelder
Gemeinsam mit externen Experten entwickeln die teilnehmenden Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen für konkrete Problemstellungen in vier Feldern:
Ziele des Projektes
- Unternehmen steigern ihre Attraktivität durch ein gutes Arbeitsumfeld hinsichtlich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
- Unternehmen können Berufsrückkehrerinnen und Berufsrückkehrern im Sinne der Mitarbeiterbindung möglichst nahtlos integrieren.
- Inhaber und Führungskräfte sind sensibilisiert hinsichtlich der Chancengerechtigkeit für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Wissensträger und Unternehmensaktivposten.
- Unternehmen schaffen die notwendigen organisatorischen Arbeits- und Rahmenbedingungen für diese Ziele.
- Führungskräfte haben Verständnis und verfügen über das notwendige Führungswissen für das aktive Gestalten von Teil- und Elternzeit.
- Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Eltern-/Auszeit werden durch geeignete Maßnahmen an das Unternehmen gebunden, selbst wenn diese mehrere Jahre dauert.
- Unternehmen ergreifen diese Maßnahmen, um die zukünftige Fachkräfteversorgung zu erleichtern.
Beispielhafte Fragestellungen
- Wie erhöhen wir die Akzeptanz bei Führungskräften und im Kollegenkreis?
- Wie schaffen wir eine gemeinsame Kultur im Unternehmen trotz der zunehmenden Flexibilität der Mitarbeiter?
- Wie setzen wir unsere flexibel arbeitenden Teams zusammen? Welche Kompentenzen und Talente brauchen wir?
- Wie organisieren wir die Schnittstellen für flexible Arbeit und Home Office?
- Wie passen wir unsere IT-Infrastruktur so an, dass flexibles Arbeiten sicher und reibungslos möglich wird?
- Wie kompensieren wir Ausfallzeiten?
- Wie schaffen wir den Übergang der neu geschaffenen Möglichkeiten in den Arbeitsalltag?
- Wie kommunizieren wir die Maßnahmen im Rahmen des Personalmarketings?
Über die ESF-Förderung der EU
Das Projekt “MitarbeiterPotenziale Aktiv” wird durch den Europäischen Sozialfonds und von der Bayerischen Staatsregierung gefördert. Es ist angesiedelt in der ESF-Prioritätsachse A, Förderaktivität 4.
Ziel dieser Förderaktivitäten ist die Verwirklichung von Chancengerechtigkeit im Erwerbsleben und die Unterstützung von Unternehmen im Halten und Gewinnen von Fachkräften. Dazu fördert das Programm insbesondere Beratungs-, Coaching- und Qualifizierungsmaßnahmen.
Damit möchte die Europäische Union erreichen, dass Sie als mittelständisches Unternehmen professionelle Leistungen in Anspruch nehmen können, um moderne, flexible und für Fachkräfte attraktive Arbeitsstrukturen zu schaffen.






